Wir bedanken uns bei allen, die 2019 Freude, Spaß und Lachen mit uns geteilt haben und wünschen euch allen ein gesundes und fröhliches neues Jahr! Schaut wieder mal vorbei! Wenn uns der Wind nicht zu eiskalt um die Ohren pfeift, gibt es keine Winterpause.
Erster Auftritt unseres A-cappella-Weihnachtschors
Unser A-cappella-Chor hat am Hauptplatz und in der Herrengasse erfolgreich Premiere gefeiert. Wir freuen uns auf weitere Auftritte in den nächsten Wochen!
Am Rande des Grazer Perchtenlaufs waren wir dieses Jahr die Nicht-Fürcht-Ecke. Unsere beiden Teuferl wären unglaublich gern auch offiziell in der Herrengasse mitmarschiert, wurden aber nicht dazu eingeladen. Vielleicht möchte sie ja irgendein Verein nächstes Jahr als Maskottchen engagieren?
Auch bei 5 – 10°C konnten wir bis jetzt immer auf dynamische Mitwirkende zählen 🙂 Hoffentlich beschert uns der Dezember noch einige milde Tage mit Temperaturen über der Null-Grenze und lustigen Begegnungen.
In unserem Logbuch 2018 steht „Skelette kommen im Advent nicht gut an, nächstes Jahr putziger sein“. Wir haben uns bemüht, unserem eigenen Rat zu folgen. Nicht alle der oben abgebildeten Entwürfe haben es auf die Shortlist geschafft, aber unser „Weihnachtschor“ hatte bereits erfolgreich Premiere am Hauptplatz und in der Herrengasse. Die Wichtel haben ebenfalls schon recht eifrig getanzt! Für den kleinen Chorsänger rechts unten im Sampler gibt es übrigens eine Bastelanleitung unter Selbermachen.
John Doe hat seinen ersten Auftritt in der Herrengasse mit Bravour bestanden und sich mutig dem – zugegebenermaßen spärlichen – Publikum an einem nebelverhangenen Freitagnachmittag in der Herrengasse gestellt! Trotz einiger Verwirrung, etlichen Knieschnacklern in die falsche Richtung, 2-fachem Bänderriss, Absturz aus 1,2 m Höhe und dadurch erforderliche Not-Operationen direkt auf der Straße und Nachbehandlungen zu Hause, will er das nächste Mal wieder mit von der Partie sein und hofft, sich auf der Straße einen Namen zu machen.
Neben bewegten Auftritten, bei denen die Kids gerne mitmachen, gibt es immer wieder Tage, an denen das junge Publikum zu müde oder zu schüchtern dazu ist. Wir haben deshalb begonnen, auch die Generation „Young-at-Heart“ zum Mitspielen aufzufordern und zu unserer eigenen Überraschung lassen sich einige nicht lange bitten. Vielleicht sehen wir den einen oder die andere ja in Zukunft einmal selbst als StraßenkünstlerIn an irgendeiner Ecke zwischen Graz und Hamburg? Für datenschutzkonforme Fotos haben wir jetzt übrigens unsere neue Datenschutz-Brille – siehe Bild 🙂
Wie im letzten Jahr machten wir ein Halloween-Special in der eigenen Wohnsiedlung. Wir wurden dabei diesmal von zwei jungen Assistentinnen unterstützt, die es geschafft hatten, nicht nur hübsch, sondern auch richtig gruselig auszusehen. Wir selbst mussten nicht viel für den perfekten Grufti-Look tun: Ein schwarzer Umhang und ein Totenkopf-Anhänger reichten dafür völlig aus 🙂 PS: Die Bastel-Anleitung für die beiden Grusel-Marionetten findet ihr im Abschnitt Selbermachen unter dem Titel „Halloween-Resteverwertung“.
Neben der Herrengasse entpuppte sich der Schlossbergplatz als tolle Location für Auftritte an Sonntagnachmittagen. Wir hatten vor diesem herrlichen Hintergrund ganz viele Zuschauer und MitpielerInnen, die eine Menge Zeit und gute Laune mitgebracht hatten. Hope to CU there next Sunday 🙂
Nachdem unser kleiner Jack Skellington schon im Urlaub sein Saxophonspiel geübt hatte, wagte er sich Mitte Oktober auch mit in die Herrengasse und auf den Schlossbergplatz. Dort perfektionierte er seinen Auftritt mit Unterstützung von begnadeten Spielern. Tolle Leistung, Jungs!
Viele unserer Besucher wissen inzwischen, wie man Kobolde fängt. Da es am Strand von Palma keine Lochsteine gibt, verwendeten wir dort ein spezielles Amulett, durch das Kobolde ebenfalls sichtbar werden. Bei der Suche muss man besonders auf Farbwechsel achten und dann ganz genau hinschauen. Prinz Ramón de Palma war der erste, den wir in Mallorca fanden. Wie alle unsere Kobolde kam er natürlich freiwillig mit, auch wenn ihm der Abschied von seinen Ländereien und vor allem von den vergoldeten Kanaldeckeln in seinem Schloss schwer fiel.
Pachita, Madrina de Ramón
Pachita [sprich: Patschita] ist die Taufpatin von Ramón und passt auf ihn auf, seit er auf der Welt ist. Sie schaut zwar ein bisschen gruselig aus, ist aber total lieb … solange niemand Ramón wehtun will. Sie war sofort bereit mit nach Graz zu kommen, um auch in Zukunft über ihren Schützling wachen zu können.
Luz
Die kleine Luz wurde absichtlich sichtbar. Wir hatten gerade mit der Suche begonnen und das Amulett noch kaum bewegt, war sie plötzlich schon da. Obwohl der Abschied vom Meer sie sichtlich traurig machte, wolle sie Ramón nicht allein in die Ferne ziehen lassen. Am letzten Abend hatten wir noch eine Erklärung dafür, warum alle drei freiwillig ihre wunderschöne Heimat verlassen wollten. Offensichtlich sind in Palma de Mallorca in letzter Zeit skrupellose Koboldhändler aufgetaucht und die Stadt ist für die Kleinen auch im übertragenen Sinne zum heißen Pflaster geworden.
So sieht unser „Spielfeld“ aus unserer Perspektive aus
Zwei Fragen die uns auf der Straße öfter gestellt werden, möchen wir in diesem Beitrag beanworten: 1) Wozu dient der Spiegel? Auf dem Bild seht ihr Jacqui, wie Ursula sie beim Spielen sieht. Aus dieser Perspektive ist es nicht leicht zu erkennen, ob sich Fäden verwickelt haben, der Mund aufgeht oder die Tanzschritte passen. Der Spiegel dient also einerseits zur Kontrolle. Aber nicht nur. Wie die meisten von euch wissen, spielt Ursula oft auch allein in der Herrengasse. Manchmal heißt das auch WIRKLICH ALLEIN, ohne Zuschauer und ohne fröhliche kleine Mitspieler. Das ist auf unseren vielen bunten Bildern natürlich nicht zu sehen 🙂 Diese Flauten, die manchmal auch ein bis zwei Stunden dauern können, nutzen Ursula und Jacqui, um neue Gesten und Posen einzustudieren, sich gekonnt über das Micro zu hängen oder einen neuen Tanzschritt zu üben. Der Spiegel ist dabei ein unverzichtbares Accessoir. 2) Zahlt es sich aus? Die Antwort lautet in jedem Fall: Ja, es zahlt sich immer aus, wenn man mit Leidenschaft dabei ist. Wenn Ursula mit Jacqui nicht auf die Straße dürfte, müsste sie stundenlang allein zu Hause vor dem Spiegel spielen. Hannes spielt auch gerne, ist aber eher für das „Engineering“ im Hintergrund verantwortlich, kümmert sich um die Wartung der Webseite und des Lastenfahrrads und erlaubt sich nebenher noch andere intensive Hobbies. Wir haben auf der Straße unzählige nette Begegnungen, die sich sonst nie ergeben würden und werden dadurch selbst fröhlicher. Genau das zählt am Ende des Tages. Danach zählen wir die Münzen im Hut 🙂 Gemessen daran, wieviel man für manche Hobbies ausgibt, finden wir es genial, dass wir Spaß haben und dann auch noch genug im Hut finden, um Bastelmaterialen und den einen oder anderen Kaffee zu finanzieren. Unseren Lebensunterhalt müssen wir nicht vom Hutgeld bestreiten, dafür haben wir „Brotjobs“.
In den letzten Wochen fanden sich ganz viele nette und begeisterte Mitspieler und wir durften so viele Fotos für unsere Webseite machen, dass wir in diesem Monat noch einen zweiten Beitrag online stellen möchten. Danke den Eltern für die Fotos und den Nachwuchs-Puppeteers für ihr Lachen und die unglaublich positive Energie, die sich immer auch auf uns überträgt!
Nach dem Urlaub und einigen „Special Events“ stehen wir wieder am üblichen Platz in der Herrengasse. Wir freuen uns ganz besonders, dass einige Kinder uns schon suchen, um wieder bei uns mitzuspielen. Inzwischen sind ein paar echte Profis dabei, die schon genau wissen, womit sie spielen möchten und wie es geht. Nach ihrem erfolgreichen Comeback beim Buskers Festival in Wien durften auch Bonnie und Mexx wieder einmal in Graz auftreten. Unser Koboldkönig ließ es sich nicht nehmen, dem Gitarristen zuvor noch ein eindringliches Coaching zu verpassen.
Leider hat sein erster Betreuer Gilbert noch innerhalb der Bewährungsfrist wieder bei uns abgegeben. Offizieller Grund: Er hing angeblich nur in der Wohnung herum. Jetzt hat ein engagierter junger Mann unseren Gilbert bei sich aufgenommen. Der Abschiedsschmerz war von kurzer Dauer. Wir hoffen, dass Gilbert in ländlicher Umgebung besser aufgehoben ist und seine Vergangenheit hinter sich lassen kann. Sollte er allerdings wieder in etwas verwickelt sein oder sonst irgendwie Schwierigkeiten machen, nehmen wir ihn natürlich jederzeit wieder bei uns auf!
Zum Aufsteirern ließ sich Jacqui einen Steieranzug schneidern- Gustavo mutierte zum Hochgebirgsgeier und unser verrückter Hase zum Edelweiss-Schneehasen. Weiters waren die extra für dieses Fest angereisten Volksrocker Resi und Seppl mit von der Partie. Wie leider zu erwarten war, weigerte sich Ziggy erneut, die Truppe im Hansi-Hinterseer-Look zu begleiten und hing grantig zu Hause rum. Irgendwie müssen wir es schaffen, seinen Trachtenlook bis zum Aufsteirern 2020 so aufzupeppen, dass er zumindest mit auf den Schlossbergplatz kommt.
Schon vor einem Jahr waren wir als Besucher beim Buskers Festival am Wiener Karlsplatz von der tollen Stimmung begeistert. Umso mehr freuten wir uns, heuer noch tiefer einzutauchen und als Teil des Kinderprogramms aktiv teilnehmen zu können. Bei diesem Event kamen endlich wieder einmal B-Bonnie und Mexx zum Einsatz. Eltern und Kinder setzten sich um uns herum auf den Boden und oft mussten sich die Kinder sogar anstellen, um mit unseren Kobolden zu spielen. Das war für uns eine neue und spannende Erfahrung und gleichzeitig auch eine Herausforderung. Wir hoffen, nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen.
Nachdem sich lange Zeit keine spielfreudigen Damen oder Herren unserer Generation gefunden hatten, wollten wir die Altersklasse 60+ für unser Gewinnspiel schon herabsetzen. Jetzt war es endlich soweit! Unser Silberreiher hat einen würdigen neuen Besitzer gefunden, auf den die Klasse „Young at Heart“ zu 100% zutrifft. Hoffentlich sehen wir uns wieder mal in der Herrengasse oder sonstwo!
Piran war eine tolle Erfahrung für uns. Wir spielten in traumhafter Umgebung auf dem Tartini-Platz und direkt am Meer. Die Kids waren begeistert, lebhaft und ausdauernd, die Eltern entspannt. Wir hatten sehr schöne Begegnungen und durfen so viele Fotos von unseren Mitspielern machen, dass die Auswahl wirklich schwer fiel. We’ll be back!
Jeder der „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ kennt, weiß, dass wir Menschen Kobolde und andere Zauberwesen nicht mit dem freien Auge, sondern nur durch einen Lochstein sehen können. Hat man einen Kobold gefunden, muss man ihn schnell packen, dann bleibt er auch ohne Lochstein für Menschen sichtbar. Der Kobold hört auf den ersten Namen, mit dem er angesprochen wird. Da es am Strand von Piran nur so von Lochsteinen wummelt, versuchten wir unser Glück. Mit Erfolg, wie die Bilder beweisen. Der kleine grüne Kerl, den wir als ersten einfangen konnten, lebt jetzt bei uns und begleitet uns sehr gerne zu Auftritten. Die Kinder lieben ihn ganz besonders. Er hört auf den schönen slawischen Namen Bogdan. Tatsächlich haben wir diesen Namen gar nicht ausgesucht, sondern Ursula rief laut „Pock da’n!“ (= steirischer Dialekt für „Pack ihn dir!“) als der Kobold durch den Lochstein zu sehen war und er wollte sich dann nicht mehr umtaufen lassen 🙂
In den nächsten Tagen fanden wir noch zwei kleine Wesen, die uns ebenfalls nach Graz begleitet haben. Bei diesen beiden hatten wir schon mehr Erfahrung und konnten die Namen Maia und Zoran deshalb auch bewußt aussuchen.
Maia, unsere kleine slowenische Meerjungfrau Zoran, unser Piranese Nr. 3
In der wunderbaren Stadt Ljubljana durften wir unsere ersten Auslandsauftritte bestreiten. Auch Ziggy war nach kurzer Rekonvaleszenz wieder mit von der Partie. Die gesamte Truppe bewährte sich ausgezeichnet, unter anderem in gefährlichen Begegnungen mit wilden Tieren und äußerst energiegeladenen Kindern.
Für alle, die uns in den nächsten zwei Wochen in der Herrengasse vermissen: Wir haben Spielpause bis zum 30. August, weil Ziggy mit Vogelg(e)rippe im Bett liegt!
Durch die Mithilfe alter und neuer Freunde war es trotz teils brütender Hitze in der Herrengasse ein bewegter August für uns und unsere Kobolde beherrschen inzwischen das Klavierspiel fast perfekt. Für die Reggae-Neuauflage ist ein kleiner Gaststar aus Jamaika angereist und sogar Gustavo hat sich vorübergehend ein Rasta-Outfit zugelegt.
Im Juli hatten wir Mitspieler aus aller Welt, der bisherige Ausdauer-Rekord wurde aber von der einheimischen Truppe rechts unten gebrochen. Da wir erst in letzter Sekunde verhindern konnten, dass ein kleiner Mann unseren verrückten Hasen abbusselt, der schon mehr als einmal über den Asphalt gewischt wurde, musste dieser vorsichtshalber ein Vollbad nehmen und hängt jetzt zum Trocknen im Bad. Jack träumt immer noch von der Lady in Black. Danke, dass wir ein Foto machen durften!
Juhu, wir haben unseren neuen Teambus in Betrieb genommen! Da uns dies die Möglichkeit gibt, mehr Ausrüstung und Schnickschnack mitzunehmen, haben unsere Kobolde beschlossen, ein Klavier und eine Couch zu bestellen und üben schon für den ersten Auftritt. Wir hoffen auf eifrige Mitspieler unterwegs, die uns helfen, die wachsende Truppe in Bewegung zu halten!
Vogel und Kobold, die beiden Verschenkerlinge auf dem Bild oben, sind reisefertig und freuen sich darauf, bald nach Wies-Eibiswald zu ziehen. Einen eigenen Namen sollen sie erst von ihren neuen Besitzerinnen bekommen. Der kleine Kobold hat sicherheitshalber eine dicke Jacke bestellt, da er gehört hat, dass auf dem Land manchmal ein rauher Wind weht.
Wir würden uns freuen, irgendwann mal ein Bild von ihnen in ihrer neuen Umgebung für unsere Webseite zu bekommen.
… ließen wir Alice Cooper passend zum Schulschluss singen. Die Stimmung war super, die Kids entspannt und fröhlich. Unsere Kobolde waren so begeistert, dass sie die ganze darauffolgende Nacht mit Ursulas alter Dokumentenmappe spielten. Wir nahmen es gelassen zur Kenntnis. Nach Zeugnissen aus den Jahren 1971 – 1978 wird ohnehin keiner jemals wieder fragen 🙂
Unsere ersten Kobolde sind in Triest geboren und haben deshalb italienische Namen. Den kleinen Kerl mit der roten Hose haben wir Folletto genannt. Das kann mit Kobold, aber auch mit „kleiner Irrer“ übersetzt werden. Er macht seinem Namen alle Ehre und hat schnell österreichische Trinkgwohnheiten angenommen. Medusa ist ein liebevolles kleines Wesen. Besonders Scottie hat es ihr angetan. Unsere beiden Kleinen haben ihren ersten Auftritt in Graz dank begeisterter Mitspieler mit Bravour absolviert. Weiteres kleines Volk soll bald nachkommen.
Am 30. Juni durften wir im Versuchszentrum Wies bei der Veranstaltung „WIESENGRÜN & HIMMELBLAU“ mit dabei sein. Die Stimmung war sehr entspannt und angenehm und die Art der Veranstaltung einmal ganz anders, als wir es gewohnt sind. Es war den ganzen Tag brütend heiß, aber wir hatten dennoch einge ganz besonders ausdauernde und begabte MitspielerInnen.
Unsere Truppe war gut vorbereitet, sogar Mylady wollte sich zum ersten Mal engagieren und mit einem eigenen Spruchband mitgehen. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Parade konnten wir bei Starkregen mit unserem ganzen Equipment leider nicht mitgehen und auch im Zelt, das uns Joe von den RosaLila PantherInnen für das Parkfest im Volksgarten zur Verfügung gestellt hatte, standen wir bald im Schlamm … und außerdem fast ohne Publikum da. Gegen 16 Uhr packten wir deshalb zusammen, bevor uns Schwimmhäute zwischen den Zehen wuchsen. Sobald die „Requisiten“ wieder trocken sind, werden sie in einer Kiste mit der Aufschrift CSD 2020 im Keller gelagert.
Warum marschiert ein heterosexuelles Paar bei der Regenbogenparade mit? Das fragt sich nur jemand, der nie mit dabei war und diese einzigartige, offene und ausgelassene Stimmung noch nicht miterlebt hat. Unter den hunderttausenden Teilnehmern an LGBT-Events sind immer viele Heteros, die die Anliegen der Community unterstützen. Wie gewohnt wurden wir auch als „konventionelles Paar“ sehr tolerant und herzlich aufgenommen 😉 Rocky und Fanny haben es auch wieder in die Online-Ausgaben etlicher Zeitungen geschafft.
Während in Wien der Countdown für die Regenbogenparade begonnen hat und in Graz die Vorbereitungen für den Christopher-Street-Day auf vollen Touren laufen, rüsten auch wir uns für beide Events.
Während Fanny in altbewährter militanter Manier auftreten wird, hat Rocky heuer ein gewagteres Outfit gewählt. Diese Entscheidung hat bestätigt, was die meisten von uns schon lange wissen: So ein knackiger Po kann nur mit viel Mühe und vollem Einsatz erlangt werden.
Die ersten Junitage hatten es in sich für Scottie. Zuerst rockte er so heftig ab, dass er dabei mitten in der Herrengasse den Kopf verlor, dann versuchte er sich mehr oder weniger erfolgreich in Hunde-Erziehung und letztendlich durfte er noch seinen Doppelgänger kennenlernen und mit ihm für ein Selfie posieren.
Unser Geier Gustavo konnte sich gegen Azzurro leider nicht sehr efffizient zur Wehr setzen. Gott sei Dank war Scottie sofort zur Stelle, um ihn zu retten und eine ernste Verwarnung gegen den Angreifer auszusprechen.
Für uns Business as usual, oder doch nicht? Seit wir konsequent darauf hinweisen, wie wichtig es ist, dass ein Puppeteer selbst mittanzt, haben wir immer öfter swingende Kids neben uns. Sogar die Jungs lassen sich nicht selten zu kleinen Tanzeinlagen motivieren, wenn Hannes es vormacht.
Auffallend ist, dass Ziggy im Outfit immer mehr Hannes ähnelt. Hoffentlich vergehen noch etliche Jährchen, bis Hannes seine Anatomie an Ziggy anpasst.
Unser Suppenhuhn aus dem Gewinnspiel Klasse „Young at Heart“ ist seiner Terrine entstiegen und reisefertig. Der Zuschlag erfolgte nach Beschluss der Jury, bestehend aus Hannes und Ursula, innerhalb der Familie. Einsprüche gegen diese Entscheidung können per E-Mail an uns gerichtet werden und werden in der Reihenfolge des Eintreffens IGNORIERT.
Ziggy nutzt die Regentage Anfang Mai, um sich von Ursula neu einkleiden und stylen zu lassen. Das Vertrauensverhältnis, das durch die Hansi-Hinterseher-Verstimmung und das Elfkostüm-Debakel stark in Mitleidenschaft gezogen war, ist endlich wiederhergestellt.
Wichtiger Hinweis für werdende Marionettenspieler, damit sich die Marionetten gut bewegen: MITTANZEN nicht vergessen! Unsere Mitspieler in diesem Monat haben das toll gemacht.
Aus Respekt vor dem Fest durften unsere Skelette zu Ostern nicht auftreten. Das war für Ursula eine willkommene Gelegenheit, unseren Jester auf „Straßentauglichkeit“ zu überprüfen und er hat mit Bravour bestanden. Jetzt darf er wahrscheinlich ab und zu auch einmal mitkommen. Ein Mannschaftsbus in Form eines Lastenfahrrades ist bereits geliefert und wartet darauf montiert zu werden.
Unsere kleine Mitspielerin an diesem Tag war an Ausdauer und Energie kaum zu übertreffen und hat einen neuen Mitspielrekord aufgestellt. Danke den Eltern für die tollen Fotos! Schade, dass wir nicht alle veröffentlichen können.
Die beiden Verschenkerlinge, Schaf und Vogel, wurden im Grazer Stadtpark sofort intensiv getestet und durften am nächsten Tag in die Schweiz mitfahren.
Als Jacqui ihre neue Kopfbedeckung anprobierte, wusste sie noch nicht, dass sie an den Feiertagen zuhause bleiben würde. Ziggy fands einfach nur blöd und wollte seine Rastermütze nicht hergeben 😉
„Schepfst sunst ah no wos, Mäderl?“ Stammgast in der Herrengasse, ca. 80 Jahre alt
Ja, das tue ich, aber seit Jänner 2019 bin ich in Altersteilzeit. Ich habe mich gefreut, am Rande eines Kulturabends in der Firma zeigen zu dürfen, was ich mit dem Mehr an Freizeit so mache.
Danke für die 6,- € Hutgeld, auch wenn der Hut als Dekoration gedacht war 😉
Übrigens: Hin und wieder wissen KollegInnen nicht, wie sie reagieren sollen, wenn sie mich auf der Straße sehen. Keine Sorge, das Marionettenspielen ist für mich kein Brotwerb oder zweites Standbein, sondern ein reines Hobby. Ihr dürft ruhig lachen oder stehenbleiben. Die ersten drei von euch , die mich in der nächsten Zeit auf der Straße beim Spielen „erwischen“ und ansprechen, dürfen sich bei mir ein kleines Schreibtisch-Schaf abholen.
Damit nicht immer nur wir selbst auf dieser Webseite zu bewundern sind, gibt es für die ersten Fotos von Mitspielern, die wir verwenden dürfen, als kleines Dankeschön einen Vogel zu gewinnen.
Hier sind ersten Gewinner. Danke Mädels für’s Mitspielen und das strahlende Lächeln auf den Fotos!
Herzliche Gratulation und viel Spaß mit den Vögeln!
Wir hatten einen Riesenspaß mit eurer Tanzeinlage und freuen uns, dass wir so tolle Bilder für unsere Webseite machen durften! Inspiriert von eurer Darbietung ist „Aerobic Bird“ entstanden. Er kann nicht ganz so gut tanzen wie ihr, aber er tut sein Bestes.
Zur Einführung unserer Webseite gibt es Vogel-Marionetten für die ersten Einsendungen von Kinderfotos, die wir auch online stellen dürfen, zu gewinnen.
Um den kleinen Peter aufgrund seiner schon größeren Lebenserfahrung nicht disqualifizieren zu müssen, haben wir die neue Kategorie „Young at Heart“ geschaffen, in der es Methusalem-Birds zu gewinnen gibt. Zwei weitere Vögel dieser Gattung für MitspielerInnen der Altersgruppe 60+ sind in Vorbereitung. Komm vorbei, spiel mit und schick uns die Fotos für unsere Webseite!
Suppenhuhn
Mit ein bisschen Glück gehören ja das SUPPENHUHN oder der SILBERREIHER bald dir!
Inspiriert von einem lieben Verwandten, den wir leider viel zu selten sehen.
Gilbert ist aufgeweckt und stets mit neuen interessanten Projekten beschäftigt, die ihn anfänglich fesseln und dann oft jahrelang gefangen nehmen. Die Ketten an seinen Füßen hindern Gilbert zwar am Fliegen, er geht aber gerne täglich ein paar Runden mit engen Freunden im Hof spazieren.
Glücklicherweise ist kurzfristig ein Platz im betreuten Wohnen frei geworden, wo Gilbert sich ein Zimmer mit seinem Vorbild E. teilen darf. Vorerst sechs Monate auf Bewährung.
Wir fanden Jacqui als Weihnachtsmann und Ziggy als Elf einfach putzig – leider sind wir beim Publikum damit weniger gut angekommen. Ziggys Blick lässt vermuten, dass er es hasst, dieses alberne Elfkostüm tragen zu müssen.
Leistungsschau des österr. Bundesheeres, Graz, Oktober 2018
Show zur BH Leistungsschau am Nationalfeiertag
Etwas unsicher machten wir uns auf den Weg zu unserem Auftritt am Nationalfeiertag. Würden die Heeresangestellten genug Humor für Jacqui und Ziggy in Camouflage haben?
Zu unserer Erleichterung und großen Freude hatten wir jede Menge Spaß und Gelächter mit Besuchern UND Uniformierten, vom hochdekorierten General bis zum Grundwehrdiener.
Claudias Mann Norbert besitzt jetzt ein kragenloses Hemd, denn daraus hat Ursula die Tarngewänder für „unsere Helden“ genäht 😀
Herrengasse Graz, Oktober/November 2018 – Auftritt mit Stargast
Noah, unser erster Fan und ausdauerndster Mitspieler
Bei einigen Auftritten im Herbst 2018 hatten wir ein weiteres Teammitglied 😉 Wir hatten alle ganz viel Spaß und hoffen, dass Noah in der „Next Season“ auch wieder einmal mit dabei ist.
Danke an seine Eltern, die geduldig warteten und uns so lange miteinander spielen ließen.
Rocker und Putzfrau am Wiener Buskers Festival 2018
Wir haben uns kurzfristig entschlossen, Rocky und Fanny als Besucher das Buskers Festival in Wien zu zeigen. Das war für uns eine neue Erfahrung und ein Erlebnis. Es könnte sein, dass wir uns auch einmal als Teilnehmer dafür bewerben.
Das kleine Geschäft Marionety direkt an der Karlsbrücke in Prag, August 2018
Shopping in Prag 😀
Wir haben uns in diesem kleinen Shop in Prag wie im Paradies gefühlt und waren während unseres 5-tägigen Aufenthalts in der Stadt jeden Tag dort. Rechts oben seht ihr Jack „The Czech“ noch mit Originalstrohhut. Diesen tauschte er bei uns sofort gegen eine farbige Perücke ein. Auf den beiden Bildern unten seht ihr Sheenas Schwestern, weitere wunderbare Kreaturen aus Xenies Hand.
Hartnäckig ignorierten wir angesichts des strahlend blauen Himmels den Wetterbericht und zogen in Richtung Innenstadt los. Schon nach 15 Minuten Spielzeit mussten wir in den kleinen Vorbau beim damals leerstehenden Hutgeschäft in der Herrengasse umziehen. Dort spielten wir vor Wind und Wetter geschützt weiter, während Dächer abgedeckt und im Stadtpark und am Schlossberg Bäume entwurzelt wurden. Wir ernteten zwar nur ein paar irritierte Blicke von vorübereilenden Passanten, verkürzten uns selbst aber die Zeit bis zum Ende des Gewitters mit unserer Musik.
Unsere erste Teilnahme an einem größeren Event und ein voller Erfolg für B-Bonnie, Ziggy und natürlich Fanny, der Putzfrau. Die schaffte den weiten Marsch auf ihren eigenen kurzen Beinen, während die anderen beiden – gut verpackt – fahren durften.
Konstantin fotografierte uns bei unserer Silvestershow 2018/19 in der Grazer Herrengasse. Die Fotos sind super geworden und wir haben uns unheimlich gefreut, sie im Netz zu finden, lange bevor unsere eigene Webseite online ging. Danke, Konstantin!